etuna st. johann

Projektwoche etuvia Koi

Bild 1

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Bild 2 Synagoge Lengnau

Bild 2 Synagoge Lengnau

Vielfalt Zusammen(er)leben

Begleitet haben uns Leitfragen zu Themen der Heimat, der gesellschaftlichen und kulturellen Vielfalt in unserem Umfeld und einem respektvollen Zusammenleben.

Gemeinsam haben wir nicht nur viel Neues gelernt und uns viele Fragen gestellt, sondern haben das Thema interaktiv, spielerisch und zusammen erlebt.

Gestartet hat die Woche mit dem etuna st. Johann Standort: Klingnau. Dazu gestalteten die Jugendlichen eine interaktive Reisekarte durch das Städtchen. Durch QR-Codes auf einer gezeichneten Karte, können Videos zu verschiedenen Orten in Klingnau angeschaut werden, welche kreativ durch die Schüler dargestellt wurden (Bild 1).

Auch Regionalgeschichte fehlte nicht. Gemeinsam sind wir bei schönem Wetter ins Surbtal gefahren und haben uns mit der jüdischen Kulturgeschichte von Lengnau und Endingen beschäftigt. Die beiden Dörfer haben in der Schweiz eine einzigartige Geschichte des Zusammenlebens zwischen Christen und Juden. Ein Postenlauf, eine Führung und den anschliessenden Grillspass rundeten den Tag ab (Synagoge Lengnau, Bild 2).

Mittwochs kam dann unser Dorf/Wohnort ins Zentrum. Wo sind wir zu Hause? Kennen wir den Ort, der uns eigentlich so vertraut ist? Neben einem Werbespot kreierten die Jugendlichen kunstvolle Graffitis von ihren Dorfwappen.

Am Donnerstag standen die Vielfalt und das Zusammenleben im Zentrum. Migration, Flucht und die Erfahrungen von Personen mit Migrationsgeschichte, wurden in der Klasse und in Kleingruppen diskutiert und gestalterisch festgehalten. Wie gehen wir respektvoll miteinander um? Was braucht es, dass wir gemeinsam zusammenleben können? Gedichte, Videos und eine Erzählung, halfen uns dabei.

Auch für unser Zusammenleben als etuiva wollten wir etwas Gutes tun. So wurde unsere Kooperation in der Boda Borg beim Questen spielerisch geprüft und gestärkt.

Am Freitag krönte eine Ausstellung über die Projektwoche den Abschluss. Neben selbstgebackener Verpflegung wurden mehrere Posten aufgestellt, welche die Besucher*innen über die letzten Tage informierten. Die einzelnen etuvias wurden durch die Ausstellung geführt und durften das Projekt interaktiv mit den IPads erkunden. Die Ausstellung stand nach Abschluss der Projektwoche bis Mitte Juni Interessierten zur Verfügung.

Ein grosser Dank geht an alle Schüler der etuvia Koi und ihre Offenheit und Bereitschaft das – doch herausfordernde Thema – zu bearbeiten.

Kopfbild: Unteri Au (Arkelin)